Managed Backup Storage ist ein Backup-Speicher für Ihre Private Cloud. Ihre virtuellen Maschinen schreiben ihre Sicherungen darauf – per NFS, SMB, SFTP, rsync oder Borg. Erreichbar ist der Speicher ausschließlich über das private Netz Ihres Cloud-Produkts, nicht über das Internet. Das schützt Ihre Sicherungen.

Voraussetzung

Managed Backup Storage gibt es nur zusammen mit dem Produkt Private Cloud Computing – Platform Vienna. Der Speicher wird in eines der privaten Netze dieses Produkts eingebunden. Mit dem Produkt Server Vienna allein lässt er sich nicht nutzen.

Was Sie bekommen

  • Speicher von 1 bis 50 TB, später jederzeit änderbar.
  • Diese Zugriffswege, die Sie einzeln ein- und ausschalten:
    DienstPortTypischer Einsatz
    NFSTCP 2049als Laufwerk unter Linux einhängen
    SMB (Version 3, verschlüsselt)TCP 445Netzlaufwerk unter Windows, Linux oder macOS
    SFTPTCP 22Dateien übertragen, auch für restic
    SSHTCP 22eingeschränkte Kommandozeile in Ihrem Speicher
    rsyncTCP 2222Ordner abgleichen
    BorgTCP 2222Sicherungen mit Borg, auch im Modus „nur anhängen“
  • Als buchbare Zusatzleistung den Ransomware-Schutz: tägliche, unveränderliche Snapshots Ihres Speichers.

Wo Sie den Dienst verwalten

Produkte & Dienstleistungen → Ihr Managed Backup Storage. Die Seite ist in Bereiche gegliedert:

Managed Backup Storage
Wie viel Ihres Speichers belegt ist, und ob der Snapshot-Schutz (der Ransomware-Schutz) gebucht ist.
Anbindungen
In welchen Ihrer privaten Netze der Speicher erreichbar ist, mit seiner IP-Adresse.
Dienste
Die Zugriffswege ein- und ausschalten, das SMB-Passwort setzen.
Zugangsdaten
Benutzername und fertige Befehle für jeden eingeschalteten Dienst. Erscheint, sobald es eine Anbindung gibt.
SSH-Schlüssel
Schlüssel für SFTP, SSH, rsync und Borg.
Snapshots
Nur mit Ransomware-Schutz: frühere Stände bereitstellen oder zurückspielen.

Erste Schritte

  1. Anbindung hinzufügen: Wählen Sie im Bereich Anbindungen eines Ihrer privaten Netze aus. Lassen Sie das Feld IP (leer = automatisch) leer, damit eine freie Adresse vergeben wird, oder tragen Sie eine freie Adresse aus dem Netz ein. Die MTU bleibt in der Regel bei 1500. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  2. Dienste einschalten: Klicken Sie im Bereich Dienste neben jedem Zugriffsweg, den Sie brauchen, auf aktivieren.
  3. Zugang einrichten: Für SMB setzen Sie ein Passwort mit mindestens 12 Zeichen. Für SFTP, SSH, rsync und Borg hinterlegen Sie einen SSH-Schlüssel.
  4. Verbinden: Im Bereich Zugangsdaten stehen die fertigen Befehle – siehe Verbindung herstellen.

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