Linux-Server legen Sie am schnellsten aus einer KVM-Vorlage an – die VM startet dann fertig eingerichtet, mit Ihrem SSH-Schlüssel.
Vorlage wählen
Unter Virtuelle Maschine erstellen stehen im Reiter KVM-Vorlagen unter anderem zur Verfügung:
- Debian und Ubuntu LTS – die verbreitetsten Ausgangspunkte
- Alma Linux, Rocky Linux, CentOS Stream und RHEL aus der Red-Hat-Familie
- Arch Linux
- Univention als fertige Server-Umgebung
Wollen Sie selbst installieren – etwa mit eigener Partitionierung –, nehmen Sie stattdessen im Reiter ISO-Images ein Netinst- oder Live-Server-Abbild und führen die Installation über die VNC-Konsole durch.
Univention braucht mehr Platz als eine schlanke Linux-Installation. Planen Sie die Boot-Platte großzügig, mindestens 50 GB.
Parameter
Für einen einfachen Linux-Server genügen 1–2 vCPU, 2048 MB RAM und 10–20 GB Boot-Platte. Passen Sie das an Ihre Anwendung an; nachträglich lassen sich Werte ändern.
Tragen Sie im Feld SSH-Schlüssel Ihren öffentlichen Schlüssel ein – bei den Vorlagen ist das der einzige Zugangsweg, Kennwörter werden nicht vergeben. Siehe SSH-Schlüssel erstellen und verwenden.
Nach dem Anlegen
- Die IP-Adresse steht in der Server-Übersicht der VM.
- Anmelden per SSH:
ssh root@<IP-Adresse> - System aktualisieren und die Zeitzone setzen.
Kommen Sie per SSH nicht durch, prüfen Sie zuerst die Firewall und arbeiten Sie notfalls über die VNC-Konsole weiter.
Zum Ausschalten nicht shutdown oder poweroff verwenden. Die Maschinen laufen unter Hochverfügbarkeit und würden kurz darauf wieder starten. Fahren Sie den Server über Abschalten im Kundenportal herunter – siehe Virtuelle Maschine verwalten. Ein reboot ist davon nicht betroffen.